Onlinetrading

Online Trading
Online Trading

Trading bedeutet dem Wörterbuch zu Folge  „Handel“ und ist auch vom Prinzip her nichts anderes als Kaufen und Verkaufen. Das ist zunächst einmal eine sehr breite und weitläufige Definition des Begriffes. Der Unterschied zum traditionellen Handel mit Gütern ist, dass in der Regel keine physischen Gegenstände gekauft oder verkauft werden.

Beziehen wir uns auf den Börsenhandel, so wird der kurz- bis mittelfristige Handel mit Wertpapieren, Währungen oder anderen Finanzprodukten verstanden. Dieser findet auf Online-Trading Plattformen statt, welche mittlerweile den traditionellen Broker mit hohen Gebühren ersetzen. Ziel des „Tradings“ ist selbstverständlich die Erzielung hoher Gewinne.

Das geschieht im Allgemeinen über den Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Ermöglicht wird das Geschäftsmodell durch die Preisschwankungen (-Volatilität) der Finanzmärkte. Die Preise für Wertpapiere ändern sich im Sekundentakt und es gilt sie für die eigenen Zwecke zu nutzen. Durch den Siegeszug des Internets kann nun fast jeder mit einem Rechner und einer guten Internetverbindung zum Online-Trader werden. Die nötigen Informationen erhält man dabei bequem im Internet. Benutzerfreundliche Trading-Plattformen vereinfachen einem den Einstieg in das Online Traden, vor allem über das Angebot von kostenlosen Demo-Accounts, über die man zunächst risikofrei in die Welt der Börsenmakler Einsicht erhält.

Doch wie steige ich erfolgreich in den Onlinehandel ein?

Letztlich ist das Online-Trading ein Beruf wie jeder andere. Die meisten Berufe müssen über mühsame Jahre in Ausbildung erlernt werden. Doch obwohl das Traden wie leicht verdientes Geld wirkt, so steckt eine Menge Arbeit hinter dem Erfolg der besten Online Trader. Wer sich nun dazu entscheidet, in das Online-Trading einzusteigen, wird vermutlich zu Beginn sich als selbstständiger Lerner mühsam durch die verschiedensten Artikel auf Google lesen oder leichte Abkürzungen durch Online Seminare nehmen. Dennoch bleibt es am Ende an einem selbst sich einen Weg durch den Wald an Informationen zu bahnen. Worauf Du bei Deiner Reise achten solltest erfährst du jetzt.

Trading ist nicht gleich Investieren!

Vielen ist zunächst der Unterschied zwischen Trading und Investition nicht bewusst. Im Gabler Wirtschaftslexikon finden wir eine ausführliche Definition des Begriffs Investition:

„Langfristige Bindung finanzieller Mittel in materiellen oder immateriellen Vermögensgegenständen.“

Der Hinweis fällt schon zu Beginn des Zitates und lautet „langfristige Bindung“. Investitionen erstrecken sich über Monate, Jahre oder gar Jahrzehnte. Sie unterscheiden sich in Realinvestitionen (z.B. ein Haus), immaterielle Investitionen (z.B. Patente oder Software) sowie Finanzinvestition (z.B.  Beteiligungen). Wohingegen Trading den kurzfristigen Handel beschreibt, über Tage, Stunden, Minuten bis hin zu wenigen Sekunden.

Wie viel Startkapital benötige ich zum Traden?

Grundsätzlich gilt es zunächst einmal mit kostenfreien Demokonten erste Erfahrungen mit dem Traden zu machen, um ein Gefühl für das zu bekommen, was einen mit echtem Geld zu erwarten hat. Trades können eine sehr emotionale Angelegenheit sein. So ist es möglich an einem Tag viel Geld zu verdienen und am nächsten alles wieder zu verlieren. Zumindest ist dieser Fall wahrscheinlicher, wenn man keiner konkreten Strategie folgt. Eine Liste mit Anbietern von Demoaccounts findest Du hier.

Die folgenden 5 Regeln solltest Du auf jeden Fall beachten:

  1. Disziplin

Traden erfordert eine Menge Geduld und Vertrauen in die getroffenen Entscheidungen. Jeder Trade sollte durchdacht sein und abhängig von Informationen gewählt sein. Interpretationen sind oft fehlerhaft und führen zu Verlusten. Oft führt ein glücklicher Trade zur Selbstüberschätzung. Nachrichten bzw. Informationen zu den Marktbewegungen, Aktien und Kursschwankungen sind unentbehrlich. Disziplinierte Trader werden sich immer informieren bevor sie traden.

  1. Verlieren gehört dazu

Es ist kaum möglich eine Karriere als Trader ohne Verluste geführt zu haben. Verlieren gehört dazu! Dem einzelnen Trader alleine ist es kaum möglich das Marktgeschehen zu beeinflussen. Es wird Tage geben an denen der Finanzmarkt an Wert verliert. Da diese Ereignisse schwer vorhersehbar sind, ist es wichtig zu wissen, dass diese Schwankungen dazugehören. I.d.R. erholt sich der Markt schnell wieder und es geht wieder in die positive Richtung. Geduld ist daher ein wichtiger Faktor, um nicht an den falschen Stellen zu verkaufen und teuer wieder einkaufen zu müssen.

  1. Immer Stopps setzen

Um größere Verluste zu vermeiden, ist es Pflicht für jeden Trade sog. „Stopps“ zu setzen. Für den Fall, dass sich ein Trade Widererwarten in die andere Richtung entwickelt, ist ein schneller Austritt aus dem Trade gesichert, sodass der Verlust begrenzt wird. Läuft der Trade in die erwarte Richtung, so können die Stopps nachgezogen werden, um die Gewinne zu sichern. Dennoch nutzen viele Trader dieses Tool nicht, aus Angst davor tatsächlich ausgebremst zu werden. Dabei wird sogar der gesamte Verlust des Einsatzes riskiert. Stopps sollten daher Bestandteil jeder vernünftigen Strategie sein.

  1. Dem Trend folgen

Dem Trend zu folgen ist eine der wichtigsten Regeln, da sie das Verlustrisiko minimiert. Statistisch gesehen hat das Handeln in Richtung eines Trends eine höhere Profitrate gemeinsam mit einem niedrigeren Verlustrisiko. Trends werden in kurz- (12 Tage), mittel- (50 Tage) und langfristige (200 Tage) Trends unterteilt und beschreiben die Mittelwertveränderung über die Zeit. Anhand dieser kann entschieden werden, ob der Trend auf- oder absteigend ist. Und sollte sich der Trend entgegen der Erwartungen entwickeln kann sofort gehandelt werden.

Damit Du gleich durchstarten kannst, findest Du hier eine Zusammenfassung der wichtigsten online Trading Plattformen, die Dir den Einstieg in das Online-Trading vereinfachen.